Samstag, 7. Mai 2011

07.05.2011 63030 Schritte

am Anfang: locker und lustig;)
Nebelwald

der Weg nach Otavalo fuehrt durch diesen Erdrutsch
eine Finca auf dem Weg

nach 11,5 Stunden Gewaltmarsch
Gestern bin ich nachmittags nach Pucará in Intag gefahren. Intag liegt etwa zwei einhalb Busstunden westlich von Otavalo. Bekannt ist es als eine der Artenreichsten Regionen der Welt. In Pucará traf ich mich mit Simon, denn wir hatten ein etwas verrücktes Vorhaben: Wir wollten die 57 Kilometer von Pucará nach Otavalo wandern. Wir liefen also am nächsten Morgen um 3:30 los. Die ersten zwei einhalb Stunden mussten wir im dunkln zurücklegen, bewaffnet mit einer Taschenlampe die man ständig ankurbeln musste, damit sie Licht gab. Die ersten 40 Kilometer legten wir ganz ohne Pause zurück, erst dann, als wir von 2000 Metern in Pucará bis auf 3400 Meter aufgestiegen waren, setzten wir uns zum ersten Mal erschöpft hin. Danach ging es nochmal ein ganzes Stück hinunter und wieder hoch, bis wir dann endlich Otavalo sehen konnten und nur noch hinunterlaufen mussten. So haben wir fast 2000 Höhenmeter überwunden. Nach 11,5 Stunden kamen wir völlig erschöpft in Otavalo an, da konnten wir uns kaum mehr auf den Beinen halten. Wir hatten nur zwei Pausen von je 15 Minuten gemacht, ansonsten sind wir ziemlich schnell durchgelaufen. Dabei sind wir durch die verschiedensten Klimazonen gekommen: Nebelwald mit Farnen und Riesenblättern, die etwas trockenere Landschaft Otavalos, und die etwas karge Graslandschaft oberhalb der Baumgrenze. Zum Glück war das Wetter dabei die ganze Zeit sehr gut.

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