Sonntag, 3. April 2011

26.03.2011 - 03.04.2011 Besuch, zweite Woche

Abendstimmung in Canoa

Kokusnuss, die wir uns vom Baum gohlt haben

beim Surfen

Canoa mit Regenbogen

Canoa

Strand von Mompiche

Mompiche

Steilkueste bei Canoa

Isla de la Plata


Schildkroete vom Boot aus


Strand von Canoa




Abreise aus Mompiche







im Boot zur Isla de la Plata



Pelikan im Anflug
In dieser Woche reisten wir die "Rute del Sol" herunter. Wir machten hauptsaechlich Halt in Mompiche, Canoa und Puerto Lopez.

Samstag, 26. März 2011

19.03.2011 - 26.03.2011 Besuch, erste Woche

der erste Tag in Quito
eine Zeremonie bei einem Schulfest
das im Erdoffen Kekochte auf einem Kohlblatt
in Caluquí, meiner Gemeinde

ein Erdofen mit Essen

Meine werten Geschwister kamen zusammen mit Anhaengen zu Besuch. In der ersten Woche waren wir in und um Otavalo, wobei ich noch ein bisschen unterrichten musste, und auch teilweise mit einer Lungenfellentzuendung im Bett lag, sodass ich leider nicht immer mitkonnte. Ich werd einfach mal die Bilder sprechen lassen.

Donnerstag, 17. Februar 2011

17.02.2011 Ecuadorianisches Denken

der im Wasser untergehende Kuhstall
der Fussballplatz hat meine Strasse zerstoert

Seit letzter Woche wurde bei mir im Dorf das schon bestehende Fußballfeld ausgeweitet. Dafür wurden meine Straße, die Hauptstraße zum oberen Teil Caluquís, und eine weitere Straße einfach zugeschüttet. Zusaätzlich wurde auch noch der Graben neben der Straße, durch den bei Regen immer sehr viel Wasser läuft, zugeschüttet. Ich hatte mich schon gleich gefragt, was denn nun bei Regen passieren würde. Da es die ganze Nacht und den Tag über geregnet hatte, kamen nun irgendwann die Wassermassen den Berg hinunter. Da es keinen Graben mehr gab, bahnte sich das Wasser seinen eigenen Weg, was dazu führte, dass unser ganzes Maisfeld überschwemmt wurde, und dass sich ein riesen Wasserfall in unseren Kuhstall ergab. Große Teile des Wassers flossen nun zwischen unserem Küchen- und unserem Wohnhaus gen Lago San Pablo. Da der neue Fußballplatz aber einfach nur aufgeschüttet war, brachte all das Wasser auch eine Menge Schlamm mit sich, der den unterhalb des Platzes noch bestehenden Graben verstopfte. Ich zog also im Regen mit meiner Gastmutter los, mit Hacke und Schaufel, und wir versuchten - Knietief in den Wasserströmen stehend, den Fluß in seine Ursprüngliche Laufbahn zu bringen, wobei wir wenig Erfolg hatten. Komplett mit Schlamm eingesaut, versuchten wir dann wenigstens das Wasser vom Maisfeld wegzuleiten, was aber auch nur sehr schwer ging. Dann begnügten wir uns damit, den Schlamm aus dem Kuhstall zu schaufeln.
 
Nach dieser Aktion gingen wir - in Gummistiefeln und verschlammter Hose - zum Friedhof, da am Tag vorher einer aus der Gemeinde gestorben war. Wir brachten, wie alle, einen Topf mit Essen und eine Flasche Cola mit. Auf dem Friedhof saß jede Familie auf ihrem Familiengrab und aß. Ab und zu sah man jemanden mit einem Teller zu einer anderen Familie gehen. Man schenkt der anderen Familie einen Teller seines Essens und bekommt dafür einen Teller ihres Essens zurück. Das ganze ähnelte einem riesigen Picknick auf dem Friedhof. Nach einer Weile kamen die näheren Angehörigen den Sarg tragend auf den Friedhof. Sie stellten den Sarg auf einem der überirdischen Steingräber ab und begannen es mit einem Hammer aufzuschlagen. Nach einigen Minuten bewegte sich die Menschenmenge aber zu einem anderen Teil des Friedhofs. Auf meine Frage, warum jetzt alle dorthin gingen, antwortete Manuela: "ya esta ocupado". Das Grab war schon besetzt. So wurde der Verstorbene in einen anderem Grab beigesetzt. Die Angehörigen setzten sich dann daneben und jeder brachte ihnen einen großen Teller Essen und Getränke, sodass sie nach einer Weile mit einem Riesen Berg Cola und einem großen Tuch, auf dem ein riesiger Haufen Essen war, dasaßen. Dann gingen aber die näheren Angehörigen rum und brachten jedem wieder eine Teller Essen und etwas zu trinken, bis alles weg war. Dann gingen alle zusammen zum Haus der Familie des Verstorbenen, die relativ weit oben am Berg wohnt, sodass alle ziemlich durchnäßt waren, als wir ankamen. Im Haus, das mit Menschen überfüllt war, gab es dann die übliche Hähnchensuppe, einen riesen Teller mit Mais, Reis, Kartoffeln und Fleisch und dann noch eine Maissuppe. Völlig übersättigt gingen wir dann nach Hause.

Montag, 14. Februar 2011

14.02.2011 Canoa






wir beim Sonnenuntergangssurfen
Dieses Wochenende sind wir mal wieder an den Strand gefahren. Wieder fuhren wir über Nacht mit dem Bus, sodass wir Samstagmorgen ankamen. Wir suchten uns ein schönes Hostal mit Meerblick, entspannten, gingen in den hier etwas größeren Wellen surfen und tranken Batidos. Während am Samstag sehr viel los war, da viele Ecuadorianer wohl fürs Wochenende an die Küste fahren, war am Sonntagabend die kleine Stadt wie ausgestorben. Montag gings dann wieder zurück nach Otavalo.

Dienstag, 1. Februar 2011

01.02.2011 Zwischenseminar in Mindo

Gianna im "Butterfly-flug"
Leo im Riesenblatt
Fabio an der Zipline
In dieser Woche hatten wir unser Zwischenseminar, wofür wir nach Mindo, eine kleine Stadt zwei Stunden westlich von Quito, fuhren. Mindo liegt im Nebelwald und ist auch als Vogelparadies bekannt. Neben den Seminarblöcken, die auch recht entspannt abliefen, hatten wir immer wieder Zeit etwas zu unternehmen. Morgens konnte man immer sehr gut die vielen Kolibris beobachten, die um den Frühstückstisch flogen. Nachmittags regnete es dann leider meistens, sodass wir nicht ganz so viel unternehmen konnten. Trotzdem gingen wir einmal "Canopying", wobei man sich in einer Kletterausrüstung an ein übers Tal gespanntes Seil hängt und daran entlang rutscht. Insgesamt fuhren wir so 13 Stahlseile ab, die teilweise bis zu 500 Meter lang waren und bei denen man bis zu 70 Km/h schnell wurde. Zwischen den einzelnen Seilen mussten wir immer wieder kleine Strecken wandern, um zum nächsten zu kommen. Teils sind wir auch im Tandem mit einem der Guides am Seil entlang geflogen, wodurch wir dann zum Beispiel in der "Schmetterlingsposition" übers Tal gleiten konnten: Dabei hing man, gehalten vom Guide, Kopfüber und mit Armen und Beinen von einem gestreckt am Stahlseil. Teilweise hatte man, während man sozusagen über die jeweiligen Täler flog, sehr atemberaubende Aussichten über den Nebelwald. Nach der Woche in Mindo fuhren wir nach Quito, wo wir noch eine Nacht blieben, und dann gings zurück nach Otavalo.

Sonntag, 16. Januar 2011

16.01.2011 Mompiche





Am Freitagabend fuhren wir in die an der Küste liegende Kleinstadt Mompiche. Bekannt als Surferparadies, konnten wir laut Reiseführer nicht viel mehr erwarten, als paradiesischen Strand und perfekte Wellen. Nach 12-stündiger Nachtfahrt im Bus kamen wir am Samstagmorgen bei Regen in Mompiche an. Bald klärte es zum Glück auf, sodass wir mittags, nachdem wir Sonja, eine Voluntärin aus Otavalo, und ihren Freund getroffen hatten, bei schönstem Wetter zu einem Strand im Süden Mompiches wanderten. Am Nachmittag wollten wir dann surfen. Nach vielen Versuchen konnten wir alle ganz gut auf dem Brett stehen. Auch am Sonntag liehen wir uns wieder Bretter aus, und verbrachten einige Stunden in den Wellen. Am Montag fuhren wir dann zurück nach Otavalo.