Dienstag, 1. Februar 2011

01.02.2011 Zwischenseminar in Mindo

Gianna im "Butterfly-flug"
Leo im Riesenblatt
Fabio an der Zipline
In dieser Woche hatten wir unser Zwischenseminar, wofür wir nach Mindo, eine kleine Stadt zwei Stunden westlich von Quito, fuhren. Mindo liegt im Nebelwald und ist auch als Vogelparadies bekannt. Neben den Seminarblöcken, die auch recht entspannt abliefen, hatten wir immer wieder Zeit etwas zu unternehmen. Morgens konnte man immer sehr gut die vielen Kolibris beobachten, die um den Frühstückstisch flogen. Nachmittags regnete es dann leider meistens, sodass wir nicht ganz so viel unternehmen konnten. Trotzdem gingen wir einmal "Canopying", wobei man sich in einer Kletterausrüstung an ein übers Tal gespanntes Seil hängt und daran entlang rutscht. Insgesamt fuhren wir so 13 Stahlseile ab, die teilweise bis zu 500 Meter lang waren und bei denen man bis zu 70 Km/h schnell wurde. Zwischen den einzelnen Seilen mussten wir immer wieder kleine Strecken wandern, um zum nächsten zu kommen. Teils sind wir auch im Tandem mit einem der Guides am Seil entlang geflogen, wodurch wir dann zum Beispiel in der "Schmetterlingsposition" übers Tal gleiten konnten: Dabei hing man, gehalten vom Guide, Kopfüber und mit Armen und Beinen von einem gestreckt am Stahlseil. Teilweise hatte man, während man sozusagen über die jeweiligen Täler flog, sehr atemberaubende Aussichten über den Nebelwald. Nach der Woche in Mindo fuhren wir nach Quito, wo wir noch eine Nacht blieben, und dann gings zurück nach Otavalo.

Sonntag, 16. Januar 2011

16.01.2011 Mompiche





Am Freitagabend fuhren wir in die an der Küste liegende Kleinstadt Mompiche. Bekannt als Surferparadies, konnten wir laut Reiseführer nicht viel mehr erwarten, als paradiesischen Strand und perfekte Wellen. Nach 12-stündiger Nachtfahrt im Bus kamen wir am Samstagmorgen bei Regen in Mompiche an. Bald klärte es zum Glück auf, sodass wir mittags, nachdem wir Sonja, eine Voluntärin aus Otavalo, und ihren Freund getroffen hatten, bei schönstem Wetter zu einem Strand im Süden Mompiches wanderten. Am Nachmittag wollten wir dann surfen. Nach vielen Versuchen konnten wir alle ganz gut auf dem Brett stehen. Auch am Sonntag liehen wir uns wieder Bretter aus, und verbrachten einige Stunden in den Wellen. Am Montag fuhren wir dann zurück nach Otavalo.

Freitag, 14. Januar 2011

14.01.2011 Laguna Cuicocha





der Cayambe, Lago San Pablo, Otavalo, Cuicocha
Heute sind wir mit der ganzen Schule und mit den Freiwilligen aus Kanada, die für 2 Wochen in meiner Gemeinde sind, zur am Vulkan Cotacachi liegenden Laguna Cuicocha gefahren. Ihren Namen bekam die Lagune durch die zwei inseln, die wie Meerschweinchen (Cui) geformt sind. Während die Kinder einem Vortrag über die Natur lauschten und ein Museum anschauten, wanderte ich etwa drei einhalb Stunden mit den Kanadierinnen um die Lagune, wobei wir ständig eine tolle Aussicht über den See, teilweise auch über Otavalo, den großen Lago San Pablo bis zum schneebedeckten Vulkan Cayambe hatten. Nach der Wanderung sprangen wir direkt in den Bus, der uns über Otavalo zurück nach Caluquí brachte.

Mittwoch, 12. Januar 2011

12.01.2011 Weltkarte

nachts beim Vorzeichnen
Englischunterricht im Freien

meine Lehrer mit dem Mittagessen
Heute habe ich mit Hilfe einiger KanadierInnen, die gerade bei mir in der Gemeinde waren, eine Weltkarte an eine Wand meiner Schule gemalt. Dafür haben wir am Abend vorher mit einem Beamer eine Weltkarte an die Wand projeziert und die Linien mit Bleistift abgezeichnet. Heute haben wir die Karte dann angemalt. Nun fehlen nun noch die Namen der Länder. Die Karte habe ich dann gleich auch in meinen Englischunterricht eingebaut.

Samstag, 8. Januar 2011

08.01.2011 noch eine Hochzeit

Ich als Otavaleño
Tradition: Das Gesicht muss im Kuchen landen

Für eine große Hochzeit fuhren wir heute ins Nachbardorf. Das Hochzeitspaar kannte ich nicht, die meisten in meiner Familie auch nicht. Diesmal war ich aber ein bisschen besser vorbereitet: Ich brachte ein paar Liter Cola, ein sehr übliches Geschenk für Hochzeiten, mit, und wusste auch wie ich mit den Massen an Essen umgehen sollte: Ich aß nur die Hühnersuppe, nach der ich ziemlich satt war. Den riesigen Teller mit Reis, Mais, Kartoffeln und Schweinefleisch steckte ich in eine Tüte zusammen mit dem Hähnchen mit Reis, was ich auch noch bekam. Die Tüte gab ich dann meiner Gastmutter, die sie zusammen mit ihrer Tüte dann mit nach Hause nahm. Auch kam ich diesmal in traditioneller Otavaleno-Kleidung: Weiße Hose mit weißem Hemd und einem blauen Alpaca.Pullover. Und natürlich durfte auch der schwarze Hut nicht fehlen.