Sonntag, 22. August 2010

22.8.2010 Quito

Die Basilika

Fruehstueck mit Aussicht ueber Quito
Zwischen Dach und Gewoelbe der Basilika
Nach dem gestrigen Abend wachten wir alle ein wenig fertig auf und frühstückten erst mal auf der Terasse. Dann gings los in die Altstadt. Zunächst suchten wir die Basilika auf, dessen Türme wir besteigen wollten. Wir gingen erst auf die Empore, von wo aus man in das riesige Kirchenschiff blicken konnte. Dann stiegen wir weiter die Treppen hinauf, bis wir das Gewölbe des Hauptschiffes erreichten. Dort konnte man zwischen dem Gewölbe der Basilika und dem Dach auf einem wackeligen Holzgang über das Kirchenschiff laufen, um an den etwas kleineren Turm über dem Altar zu kommen. Dort ging es raus, und dann mussten wir auf zwei steilen Leitern weiter nach oben bis zur Plattform klettern, wo man, geschützt von niedrigen Mauer, auf Quito und die zwei Türme am anderen Ende der Kirche blicken konnte. Höhenangst durfte man hier aber nicht haben, denn es ging durchaus weit hinunter. Wir stiegen wieder ab, und gingen zuück, um einen der anderen beiden etwas höheren Türme zu besteigen. Der Ausblick war noch spektakulärer, obwohl man hier nicht so offen auf der Plattform stehen konnte, sondern nur aus dem Turm heraus blicken konnte. Quito erstreckt sich in einem langen Tal, sodass die Stadt nur wenige Kilometer breit ist, man aber dafür nach oben und unten nicht das Ende der Stadt erkennen kann. Wir stiegen die Treppen wieder hinunter und gingen weiter in die Altstadt, eine sehr sehenswerte Kolonialstadt. Dort besuchten wir eine weitere Kirche, die von innen fast komplett vergoldet war. Das Gold soll so wertvoll sein, dass man damit die gesamten Schulden Ecuadors abbezahlen könnte. Nachdem wir ein bisschen durch die Stadt spaziert sind, nahmen wir einen Bus, um wieder in die Neustadt zu fahren, um dort etwas zu essen. Dann gings zurück zum Hostal und danach zum Busbahnhof, von wo wir wieder nach Otavalo fuhren. Ein sehr, sehr gelungenes Wochenende.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen