Sonntag, 29. August 2010

29.8.2010 Laguna de Mojanda









Nach der ersten Nacht in unserer Wohnung muss ich erst einmal auf unserem Balkon Wäsche waschen. Mittags breche ich mit David, Jan und Janika auf, um zu den Lagunen de Mojanda zu laufen. Der Plan ist, zur Straße, die zu den Lagunen führt, zu wandern und dann zu trampen. Nach einigen Versuchen hält eine Camionetta und wir können auf der Ladefläche bis fast ganz oben mitfahren. Die letzten paar Kilometer fahren wir mit einer zweiten Camiontta, bis wir dann etwa auf 3900 Metern bei der größten der drei Lagunen ankommen. Von hier aus startet auch der Weg auf den etwa 4500 Meter hohen Fuya Fuya, einen der Otavalo umgebenden Vulkane. Da es nun schon etwas spät für den Fuya Fuya ist, gehen wir auf einen die Lagune umgebenden Berg. Der Aufstieg ist sehr anstrangend, man merkt die Höhe doch sehr. Wir müssen immer wieder Pausen machen, und können nur sehr langsam gehen, weil einem einfach die Luft wegbleibt. Sobald man aber anhält, geht es gleich viel besser, und man merkt die Höhe nicht mehr. Wir können über das ganze Tal, über Otavalo und über die umliegenden Vulkane blicken. Auf dem Berg angekommen, geht es bei dieser atemberaubenden Sicht einen kleinen Bergkamm entlang, bis wir dann auf der anderen Seite den Abstieg beginnen, der durch steile, teils bis zur Hüfte gehende Wiesen verläuft. Teilweise rutschen wir auf dem Gras nach unten, teilweise stolpern wir voran, da man nie wissen kann, ob man bis zum Knöchel oder bis zur Hüfte im Gras einsinkt. schließlich landen wir wieder auf der Straße, die wir nach kurzer Pause hinunterlaufen. Nach etwa einer Stunde nimmt uns wieder eine Camionetta mit bis Otavalo. Wir sitzen zusammen mit einer ganzen Familie auf der Ladefläche, und fahren so bis zur Plaza de los Ponchos, von wo aus wir nach Hause laufen.

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